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In diesem Beitrag geht es um Hundekrankheiten von A-Z sowie Hundekrankheiten Symptome und die Behandlung Krankheiten bei Hunden. Du findest hier eine Auflistung verschiedener Hundekrankheiten, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Grundsätzlich gilt, wenn Du unsicher bist, ob und wie Du eine der aufgeführten Hundekrankheiten behandeln solltest, dann wende Dich bitte immer zur Sicherheit an einen Tierarzt.

Hundekrankheiten von A-Z

Hundekrankheiten von A-Z / Hundekrankheiten Symptome & Behandlungsmöglichkeiten

Leider gibt es eine Vielzahl an Hundekrankheiten. Da man hier leicht den Überblick verliert und oftmals auch gar nicht weiß, wie man vorgehen soll, wenn der geliebte Vierbeiner kränkelt, fasse ich die wichtigsten Hundekrankheiten alphabetisch zusammen. Neben der Beschreibung zeige ich aber auch die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten auf.

A

Abszess

Beschreibung:

Ein Abszess ist im Grunde eine mit Eiter gefüllte Bindegewebskapsel. Diese führt oftmals auf eine verschmutzte Wunde zurück.

Symptome:
Eine Schwellung, welche manchmal mit Schmerzen für den Hund verbunden ist und unter Umständen sogar Fieber auftreten kann.

Behandlung:
Ist der Abszess noch in einem relativ frühen Stadium, kann man mit desinfizierenden Salben oder Lösungen dagegen vorgehen. Ist das Abszess jedoch schon in einem weit voran geschrittenen Stadium, muss ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser öffnet den Abszess und reinigt dies in regelmäßigen Abständen, bis kein Eiter mehr nachfließt und die Wunde sich auf natürlicherweise schließt.

 

 

Analdrüsenentzündung

Beschreibung:
Die Analdrüsenentzündung oder auch Analbeutelerkrankung tritt oft bei kleineren Rassen auf. Hierbei ist der natürliche Entleerungsvorgang gestört. Es können Durchfall oder aber auch Verstopfungen auftreten, welche zu Schwellungen am After hervorrufen.

Symptome:
Vielen Hundebesitzern dürfte das sogenannte „Schlittenfahren“ bekannt sein. Hier rutscht der Hund mit den Hintern über den Boden.

Behandlung:
Der Gang zum Tierarzt ist leider unumgänglich. Dieser öffnet die Analdrüse und entleert diese.

Anaplasmose

Beschreibung:
Die Anaplasmose wird durch Zecken (Ixodes ricinus – dem Holzbock) übertragen. Nach dem Stich der Zecke befallen die Anaplasmosen bestimmte weiße Blutzellen (Granulozyten), vermehren sich in den Zellen und zerstören sie. Dadurch entstehen schlimme Folgeschäden. Die Anaplasmose nennt man auch granulozytäre Erlichiose.

Symptome:
Die Symptome der Anaplasmose sind unter anderen folgende: Apathie, hohes Fieber über 3 bis 5 Tage, Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust, Milz- und Lebervergrößerung, Atemnot, Ödemen in den Gliedmaßen, Lymphknotenschwellungen, Bewegungsunlust, Lahmheit aufgrund von Gelenkentzündungen (Polyarthritis) und Gelenkschwellungen. Ebenfalls kann auch das zentrale Nervensystem betroffen sein. Das äußert sich durch Krämpfe, Gleichgewichtsstörungen und/oder Lähmungen. Im Blutbild fallen Thrombozytopenie (zu wenig Blutplättchen (Thrombozyten)), Leukopenie (zu wenig weiße Blutkörperchen (Leukozyten)) und Anämie (Blutarmut, zu wenig rote Blutkörperchen (Erythrozyten)) auf.

Behandlung:
Etwa einen Monat nach Infektion können im Blut Antikörper nachgewiesen werden. Die genannten Symptome treten erst zu diesem Zeitpunkt auf, so dass der Hund auch erst jetzt zum Tierarzt kommt. Die Anaplasmose wird mit einem Antibiotikum (Doxycyclin) behandelt. Je nach Beschwerden werden zusätzliche Maßnahmen, bis hin zu Bluttransfusionen (bei schweren Erkrankungen) nötig.

Bei fortgeschrittenen Fällen ist die Prognose negativ, wenn die Erkrankung jedoch frühzeitig erkannt und behandelt wird, schaut es deutlich besser aus.

 

 

Arthrose

Beschreibung:
Die Arthrose ist eine chronische und sehr schmerzhafte Erkrankung der Gelenke. Diese Krankheit wird durch Verschleiß hervorgerufen. Hierbei wird das Knorpelgewebe mehr und mehr zerstört und bis auf das knöcherne Material zurückgebildet. Häufigste Arthrose Krankheiten bei Hunden sind die Gonarthrose (Kniegelenkarthrose), Coxarthrose (Hüftgelenksarthrose) sowie die Spondylarthrose (Arthrose an den Wirbelsäulenknochen)

Symptome:
Der Vierbeiner ist oft von sehr starken Schmerzen betroffen, vor allem nach einer Ruhephase.

Behandlung:
Neben Schmerzmitteln kann man auch Entzündungshemmer einnehmen. Oftmals helfen auch homöopathische Mittel, wie zum Beispiel Vitamin D6. Es gibt jedoch auch spezielles Hundefutter bei Arthrose.

Hundekrankheiten Smyptome

B

Bandwurm HundBandwurmerkrankung

Beschreibung:
Generell ist zu sagen, dass es mehrere Arten von Bandwürmern gibt. Die bekannteste ist die des Hundebandwurmes. Dieser Bandwurm wird über das Fressen aufgenommen. Darüber hinaus gibt es noch den Kürbiskernbandwurm. Dies ist die verbreitete Bandwurmart und taucht in der ganzen Welt auf. Er wird vorwiegend von Flöhen sowie Milben übertragen und gelangt ebenfalls mit dem Fressen in den Darm des Hundes. Sehr selten kommt der Fuchsbandwurm vor.

Symptome:
Wichtig zu wissen ist, dass es nur bei sehr starken Befall zu Symptomen kommt. Diese können neben Durchfall oder Verstopfung auch Gewichtsabnahme sein. Darüber hinaus sind Juckreiz üblich.

Behandlung:
Empfehlung: Wurmkur Hund
Ebenso sollte der Hund in regelmäßigen Abständen vom Tierarzt untersucht werden. Vor allem auch deshalb, da einige Bandwürmer auf Menschen übertragen werden können.

 

 

Bauchspeicheldrüsenentzündung Hund

Beschreibung:
Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder aber auch Pankreatitis bei Hunden kann generell zwischen akut und chronisch unterschieden werden. Eine akute Pankreatitis tritt zum Beispiel durch einen Unfall und einer daraus resultierenden Verletzung der Bauchspeicheldrüse auf. Eine chronische Pankreatitis hingegen kann oft ohne ersichtlichen Grund auftreten.

Symptome:
Von Erbrechen über starke Bauchschmerzen bis hin zum Durchfall und sogar Fieber kann eine Pankreatitis eine Vielzahl von Symptomen vorweisen.

Behandlung:
Bei einer akuten Pankreatitis muss der Hund stationär behandelt werden. Eine engmaschige Überwachung sowie eine umfangreiche Infusionstherapie sind hierbei zentrale Maßnahmen. Hier soll dem Flüssigkeitsverlust entgegengewirkt werden. Übergibt sich der Hund, so darf in dieser Zeit auch kein Hundefutter gegeben werden. Ist diese Phase vorüber, so kann Schonkost für Hunde gefüttert werden. Diese Diät sollte im Übrigen ein Lebenslang eingehalten werden und auch bei einer chronischen Pankreatitis.

Blasenentzündung Hund

Blasenentzündung Hund (Cystitis)

Beschreibung:
Leidet Dein Hund an einer Blasenentzündung, verspürt er einen verstärkten Harndrang. Er versucht sehr häufig, Urin abzusetzen, wobei allerdings nur wenige Tropfen ausgeschieden werden.

Symptome:
Der Hund uriniert häufig, setzt dabei kleine Mengen Urins ab. Er zeigt Unsauberkeit und Schmerzen beim Harnabsatz. Auch kann der Harn bei einer Entzündung der Blase blutig verfärbt sowie getrübt und schaumig aussehen.

Mögliche Ursachen:

  • Harnwegsinfektion durch Bakterien oder Viren
  • Harnsteine

 

 

Borreliose Hund / Zecken Hund

Beschreibung:
Die Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung und wird durch einen Zeckenbiss ausgelöst. Hierbei werden Bakterien des Typs Borrelia Burgdorferi übertragen.

Symptome:
Folgende Symptome können bei einer Borreliose auftreten: Abgeschlagenheit, Fieber sowie eine auftretende Schwellung der Lymphknoten. Borreliose Spätfolgen, sofern die Krankheit nicht oder zu spät entdeckt wird, sind Schädigungen an den Organen oder auch der Tod.

Behandlung:
Vorbeugen kann man, indem man ein Mittel gegen Zecken regelmäßig und insbesondere in den wärmeren Monaten äußerlich aufträgt. Natürlich sollte man nach jeder Gassi-Runde den Hund auf Zecken überprüfen und diese schnellstens selbst entfernen oder entfernen lassen. Eine Behandlung mit Antibiotika kann eingeleitet werden, sofern der Verdacht besteht, dass die Zecke über 16 Stunden Blut gezogen hat.

Wichtig ist noch zu wissen, dass Borreliose auch noch nach vielen Monaten auftreten kann. Aus diesem Grund ist eine Vorstellung mehr beim Tierarzt empfehlenswert.

Hundekrankheiten

C

Cushing Syndrom (Morbus Cushing)

Beschreibung:
Hierbei handelt es sich um eine hormonelle Störung des Hundes. Das Cushing-Syndrom kann bei allen Hunderassen vorkommen, ist aber häufiger bei kleinwüchsigen Rassen und älteren Tieren (8 – 10 Jahre im Mittel). Weibliche Tiere sind vermehrt betroffen. Eine genetische Veranlagung wird unterstellt.

Symptome:
Der Hund trinkt vermehrt und setzt mehrere Mengen Urin ab. Er zeigt Heißhunger und nimmt vor allem um den Bauch herum zu. Bei langhaarigen Rassen kann das Fell an den Flanken dünner werden. Die Haut kann pergamentartig wirken. Betroffene Tiere haben ein schwaches Immunsystem. Mögliche Ursachen sind: meistens ein gutartiger Tumor der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), ein Nebennierentumor oder zu viel Cortison in Medikamenten.

Behandlung:
Die Behandlung erfolgt in jedem Fall durch einen Tierarzt, zusätzlich können einzelne Symptome durch Naturheilkunde gelindert werden. Bei der Ernährung sollte auf Zucker (wie bei Diabetikern) verzichtet werden. Zucker ist eine wichtige Nahrungsquelle für Tumore und Krebszellen. Daher solltest Du künftig nur noch spezielles Diätfutter füttern.

 

 

CVBD

Beschreibung:
CVBD, die Abkürzung für Canine Vector-Borne Diseases, sind durch sogenannte Ektoparasiten übertragende Hundekrankheiten. Die Ektroparasiten werden auch Vektoren genannt und können unter anderem Mücken, Flöhe und auch Zecken sein. Zu den bekanntesten Hundekrankheiten unter CVBD zählen unter anderem Borreliose, Dirofilariose sowie die Anaplasmose und viele weiter mehr.

Symptome:
Abhängig vom Vektor und der spezifischen Krankheit.

Behandlung:
Abhängig vom Vektor und der spezifischen Krankheit.

Krankheiten bei Hunden

D

Depression Hund

Beschreibung:
Die Gründe für eine Depression liegen oft im Verborgenen, können aber nach ein wenig Recherche schnell ausfindig gemacht werden. Häufig leiden vor allem ältere Hunde an Depressionen, die aufgrund körperlicher Gebrechen nicht mehr ohne Schmerzen im Alltag sind und ihnen diese sehr viel Energie abverlangen. Ebenfalls kann eine Depression beim Hund auch durch ein Schockerlebnis ausgelöst werden. Zum Beispiel, wenn das Frauchen oder Herrchen verstirbt oder ein anderes Tier im Rudel. Ebenfalls kann die Abgabe im Tierheim eine ausgeprägte depressive Phase durch dieses Schockerlebnis hervorrufen.

Symptome:
Reduziertes Interesse an der Umwelt, Verminderung der Aktivität sowie vermehrtes Schlafen. Depressive Hund zeigen gelegentlich unkontrollierten Urin- und Kotabsatz auf dem Liegeplatz. Auch Fressunlust ist recht häufig zu beobachten, zum Teil wird die Nahrungsaufnahme vollkommen verweigert.

Behandlung:
Es gibt einige Möglichkeiten, dem Hund aus der Depression zu helfen. Zunächst muss aber der Auslöser für die Depression beim Hund gefunden werden. Hierfür solltest Du in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen. Nach einer gründlichen Untersuchung nach körperlichen Auslösern für die Depression, wird der Tierarzt Dir auch viele Fragen zu Deinem und dem Alltag des Hundes stellen.

Depression Hund

Diabetes Mellitus Hund

Beschreibung:
Diabetes Mellitus bei Hunden ist genau wie Menschen eine Stoffwechselerkrankung. Bei Hunden gibt es darüber hinaus auch zwei verschiedene Formen der sogenannten Zuckerkrankheit. Hier kann man ebenfalls, wie bei den Menschen in Typ 1 und in Typ 2 unterteilen. Auslöser sind oftmals Übergewicht, Veranlagung oder andere Krankheiten.

Symptome:
Neben häufigen trinken sind auch Heißhungerattacken als Symptom bekannt. Darüber hinaus ist auch häufiges Wassermassen und Gewichtsverlust ein Indiz für diese Hundekrankheit.

Behandlung:
Je nach Typ ist eine spezielle Diät erforderlich. Jedoch kann auch die Einnahme von Insulin nötig sein. Eine regelmäßige Vorstellung beim Tierarzt sollte jedoch gegeben sein, um den Verlauf der Krankheit zu überwachen.

 

 

Durchfall Hund

Beschreibung:
Eine der häufigsten Krankheiten bei Hunden ist der Durchfall. Dabei ist der Zustand des Kots breiartig bis wässrig. Ursachen für die Diarrhoe, so der medizinisch korrekte Begriff, kann es viele geben. Oftmals ist aber kein Grund zur Sorge und der Diarrhoe kann kinderleicht entgegengewirkt werden. Erst wenn den Durchfall bei Hunden lang anhält oder aber sogar Brechdurchfall eintritt, sollte man einen Tierarzt aufsuchen. Auch blutiger Durchfall Hund sind Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Symptome:
Neben breiartiger bis wässriger Kotausscheidung oftmals auch Bauchschmerzen sowie Erbrechen möglich.

Behandlung:
Je nach Auslöser sind zum Beispiel bei Stress eine Reduzierung des Stresszustandes nötig oder aber bei einer sogenannten Futterunverträglichkeit eine Umstellung der Marke des Futters. Bei Infektionen, Vergiftungen sei beim Befall von Parasiten ist jedoch umgehen einen Tierarzt aufzusuchen.

Was hilft gegen Durchfall beim Hund?

Durchfall Hund Hausmittel:
Hilfreiche Mittel gegen Durchfall beim Hund sind unter anderem das Futter nicht zu kalt lagern, die Liste der verbotenen Lebensmittel für Hunde stets zu beachten, bei hohen Temperaturen das Nassfutter nach weniger Zeit entsorgen, sodass es nicht verdirbt, den Müll aus der Reichweite des Hundes aufbewahren und den Hund nicht aus Pfützen trinken lassen und vieles weitere mehr.

Wenn Du noch ausführlichere Informationen zu diesem Thema nachlesen möchtest, dann schaue Dir auch meinen Artikel zu Durchfall Hund an.

Durchfall Hund

E

Endokardiose

Beschreibung:
Die Endokardiose tritt häufig bei männlichen Hunden sowie im Altern von sechs bis zehn Jahren auf. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des Herzens. Insbesondere sind hier die Herzklappen betroffen und funktionieren nur noch abgeschwächt. Erwähnt werden kann, dass die Endokardiose zu einer der chronischen Hundekrankheiten zählt.

Symptome:
Neben Schlafstörungen treten Atembeschwerden sowie Husten auf. Aber auch eine verminderte Leistungsfähigkeit können auf diese Erkrankung des Herzens schließen. Ist die Endokardiose bereits fortgeschritten, so sind oftmals die Schleimhäute verfärbt und der Hund erledigt Ohnmachtsanfällen.

Behandlung:
In der Regel helfen Medikamente sehr gut. In Ohnmachtsanfällen oder aber bei Atemnot sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden.

 

 

Epilepsie Hund

Beschreibung:
Leidet ein Hund an wiederkehrenden Krampfanfällen, so spricht man von der Epilepsie. Dabei spielen Lebensprobleme, Tumore im Hirn, angeborene Missbildungen und sogar eine Medikamentenunverträglichkeit eine große Rolle.

Symptome:
Krampfanfälle verbunden mit unkontrollierten Bewegungen. Zum Teil sogar unkoordinierte Ruderbewegungen und fehlende Reaktion beim Ansprechen.

Behandlung:
Unbedingte Vorstellung beim Tierarzt. Dieser kann eine medikamentöse Behandlung einleiten. Darüber hinaus sollte übermäßiger Stress vermieden werden.

Futterallergie Hund

F

Futterallergie Hund

Beschreibung:
Bei den Menschen ist es die Nahrungsmittelallergie und bei den Hunden ist es die Futtermittelallergie. Hierbei werden allergische Reaktionen in Verbindung mit der Futtereinnahme umschrieben. Häufig sind jüngere Hunde betroffen, aber auch die Aufnahme von Milchprodukten sowie Produkten mit Rindfleisch können oft als Auslöser ausfindig gemacht werden. Man geht im Übrigen davon aus, dass bei Hunden, welche an der Futtermittelallergie leiden, ein Defekt an der Darmschleimhaut vorliegt.

Symptome:
Neben Juckreiz können auch Erkrankungen an der Haut auftreten. Letztgenanntes ist insbesondere durch die Übertragung von Bakterien durch das Ablecken der Haut geschuldet.

Behandlung:
Neben einem Allergietest muss der Hund für einige Zeit eine spezielle Nahrung zu sich nehmen. Diese besteht überwiegend aus verschiedenen Proteinen sowie Kohlenhydraten. Ist das Lebensmittel bekannt, auf welches der Vierbeiner allergisch reagiert, ist eine entsprechende Futterumstellung vorzunehmen.

Gastritis Hund

G

Gastritis Hund

Beschreibung:
Die Gastritis ist grob umschrieben die Entzündung der Magenschleimhaut. Hierbei wird die eigentlich sehr robuste Magenschleimhaut unter anderem von der aggressiven Säure des Magens angegriffen, was unter anderem zu Schmerzen und im schlimmsten Fall zu einem Magengeschwür führt.

Symptome:
Neben Schmerzen kann es zur Verweigerung der Futteraufnahme kommen. Aber auch das permanente Fressen von Gras oder vermehrtes Trinken können Anzeichen für eine Magenschleimhautentzündung sein. Ebenso kann Gewichtsverlust auftreten. Beim Erbrechen von Blut ist umgehend ein Tierarzt aufzusuchen.

Behandlung:
Je nach Symptomausprägung ist die Darreichung von Medikamenten bis hin zu einer Operation empfehlenswert.

 

 

 

Giardien HundGiardiose

Beschreibung:
Giardien sind Schmarotzer im Verdauungssystem. Sie stehlen im Dünndarm des Hundes wichtige Nährstoffe und verursachen darüber hinaus Entzündungen und langwierigen Durchfall. Giardien sind hochansteckend für Mensch und Tier! Es werden besondere Hygienemaßnahmen und Behandlungen notwendig.

Symptome:
Giardien beim Hund äußern sich durch extremen, schleimigen Durchfall, der auch gelegentlich blutig ist. Häufig ist die Kotkonsistenz bei einem Befall mit den einzelligen Parasiten abwechselnd normal und dann wieder schleimig-breiig bis wässrig. Die Farbe des Durchfalls ist oft gelb bis gelbgrün. Zusätzlich kann in seltenen Fällen auch Erbrechen auftreten. Weitere Symptome sind: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und leichtes Fieber. Welpen sind sehr anfällig für Giardien, da sie leicht von älteren Hunden infiziert werden, die selbst keinerlei Symptome zeigen.

Behandlung:
Tierärztliche Hilfe ist unerlässlich. Sofern Du auch noch andere Tiere hast, müssen diese gleichzeitig mitbehandelt werden. Leider gibt es immer noch keine Medikamente, die die Giardien im Körper wirklich komplett vernichten.

Zusätzlich kannst Du Deinem Hund mit einem der besten Hausmittel gegen Giardien helfen, das fast nichts kostet: Die Morosche Möhrensuppe (siehe auch mein Beitrag über Durchfall beim Hund). Diese Möhrensuppe ist eines der besten therapiebegleitenden Mittel gegen Darminfektionen überhaupt – nicht als Therapieersatz, aber als ergänzende Ernährungstherapie. Billige Mohrrüben vom Discounter reichen vollkommen aus. Diese werden sehr lange gekocht, bis sich bestimmte Zuckermoleküle in den Rüben umwandeln. Diese Oligosacharide blockieren an der Darmwand genau die Stellen, die die Giardien zum Andocken brauchen.

HD Hund

 

H

Haarlinge Hund

Beschreibung:
Haarlinge beim Hund ist eine äußerst unangenehme, aber zum Glück seltene Erkrankung mit Ektoparasiten. In der Fachliteratur spricht man von einer Parasitose. Es gilt, die Haarlinge schnell zu erkennen und zu behandeln. Sie sind eng verwandt mit den Läusen und gehören zur Gattung der Kieferlaus. Hunde werden von den Haarlingen der Gattung Trichodectes canis befallen. Haarlinge sind hoch ansteckend innerhalb dergleichen Gattung. Sie werden von Hund zu Hund oder von Katze zu Katze übertragen, aber nicht von Hund zu Katze oder umgekehrt. Die häufigste Ursache beim Hund ist die Übertragung durch andere Hunde.

Symptome:
Das typische Symptom ist starker Juckreiz durch die Haarlinge. Ständiges Kratzen, Putzen, Schlecken und an sich knabbern sind die Reaktionen Deines Hundes. Dieses verstärkt dummerweise noch zusätzlich die Folgen des Befalls. Der Hund wird zunehmend unruhig, das Fell wirkt stumpf und rau. Im Zuge der Erkrankung kann es zu Haarausfall, Schuppen- und Krustenbildung, Kratzwunden uns weiteren Infektionen kommen.

Behandlung:
Der Tierarzt wird auf Anhieb die Haarlinge erkennen und behandeln. Dabei können Waschlösungen, Sprays, Shampoos oder Puder eingesetzt werden.

Haarlinge Hund

HD Hund

Beschreibung:
HD Hund ist eher als Hüftdysplasie Hund bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Insbesondere größere Rassen sind hiervon betroffen. HD beziehungsweise Hüftdysplasie ist zu einem sehr großen Teil genetisch bedingt, aber auch falsche Ernährung kann diese Krankheit begünstigen.

Symptome:
Schmerzen, vor allem am Hüftgelenk und Bewegungsstörungen durch zum Beispiel geklemmten Nerven.

Behandlung:
Neben der medikamentösen Therapie gibt es noch die Operation. Jedoch hat sich inzwischen auch Physiotherapie für HD erkrankte Hunde einen Namen gemacht.

 

 

Hepatitis Contagiose Canis

Beschreibung:
Hepatitis Contagiose Canis ist grob umschrieben eine Entzündung der Leber. Auslöser ist ein Virus. Jedoch sollte erwähnt werden, dass diese Krankheit zu einer der seltenen Krankheiten bei Hunden zählt.

Symptome:
Die Symptome können unterschiedlich sein. Gesagt werden kann aber, dass diese etwa fünf Tagen nach der Infektion auftreten. Im schlimmsten Fall kann der Tod innerhalb kürzester Zeit eintreten, oftmals sind aber nur kleinere Blutungen der Fall. Ebenso Fieber, Erbrechen und Verweigerung der Futteraufnahme.

Behandlung:
Leider ist noch keine ideale Therapie bekannt, jedoch ist der Rat eines Tierarztes erforderlich. Dieser entscheidet dann, je nach Ausprägung der Symptome für ein Antibiotikum oder für ein anderes Medikament.

Epilepsie Hund

Hundebandwurm (Echinokokkose)

Beschreibung:
Der Hundebandwurm ist ein Wurm, der im Darm des Hundes als Parasiten leben. Gelangen ihre Eier in den Körper des Menschen, können sie sich dort zu Larven weiterentwickeln und eine Erkrankung auslösen: die sogenannte Echinokokkose.

Symptome:
Auch bei starkem Befall sind meist keine Symptome beim erkrankten Tier (oder Mensch) erkennbar. Äußerst selten können 0,6-3mm lange Würmer im Kot oder in der Analgegend gefunden werden. Der Tierarzt kann einen Befall mit dem Hundebandwurm durch eine Kotuntersuchung im Labor nachweisen. Der Hundebandwurm ist auch für den Menschen sehr gefährlich, da er in wichtigen Organen wie Gehirn, Leber und Lunge große Zysten bildet. Diese können die Organfunktionen erheblich beeinträchtigen.

Mögliche Ursachen für eine Erkrankung kann sein: Fressen von kleinen Beutetieren, Verfütterung von rohen Innereien, sowie unzureichende Maßnahmen zur Bekämpfung von Wurmbefall (Wurmkur).

Behandlung:
Die Behandlung sollte immer durch den Tierarzt erfolgen. Um einem Hundebandwurmbefall wirksam vorzubeugen, wird empfohlen, Haustiere wie Hunde und Katzen regelmäßig untersuchen und bei Bedarf entwurmen zu lassen. Vor allem nach Reisen in Mittelmeerländer sollte eine tierärztliche Untersuchung erfolgen, da der Hundebandwurm gerade in diesen Ländern vermehrt vorkommt.

 

 

I

J

K

Hundebandwurm

Kartagener Syndrom

Beschreibung:
Beim Kartagener Syndrom handelt es sich nur im weitesten Sinne um eine Krankheit. Hier sind lediglich die inneren Organe seitenverkehrt angeordnet. Oftmals ist dieses Syndrom auch als Kartagener Trias bekannt.

Symptome:
Durch die Anschwellung der Atemwege kann es zu einer chronischen Nasennebenhöhlen-Entzündung kommen.

Behandlung:
Nach speziellen Tests werden verschiedene Medikamenten verschrieben. Je nach Symptome für die Auflösung des Schleimes oder aber zur Beseitigung des Hustenreizes bis hin zum Antibiotika. Eine Operation kommt ebenfalls infrage, wenn die Schleimhäute von Polypen befallen sind und diese entfernt werden müssen.

Bandwurm Hund

L

Leptospirose

Beschreibung:
Die Leptospirose ist eine sogenannte Infektionskrankheit. Diese wird durch Bakterien, den Spirochäten, ausgelöst. Diese Hundekrankheit ist auch auf Menschen und andere Tiere übertragbar. Leider sterben etwa 10 Prozent der erkrankten Hunde an dieser Krankheit.

Symptome:
Neben Erbrechen tritt häufig auch Fieber auf. Ebenso ist bei der Leptospirose, wie bei vielen Krankheiten bei Hunden, das allgemeine Wohlbefinden enorm eingeschränkt. Die Atmung wird schwer und der Hund geht viel langsamer als sonst. Manchmal können neben Blutungen auch Gelbsucht auftreten. Darüber hinaus kann es zu Entzündungen im Magen-Darm-Trakt kommen. Ist die Niere betroffen, kann ist im schlimmsten Fall zu einem Nierenversagen kommen.

Behandlung:
Die Behandlung dieser Hundekrankheiten Symptome erfolgt durch Verabreichung verschiedener Antibiotika. Vorbeugend kann der Hund aber geimpft werden. Diese ist einmal im Jahr fällig.

Magendrehung Hund

M

Magendrehung Hund

Beschreibung:
Tiermedizinisch korrekt heißt die Magendrehung, Torso Ventruculi. Diese tritt insbesondere bei größeren Rassen oft. Wird die Magendrehung nicht umgehend behandelt, kann diese zum Tod führen. Wie die Drehung des Magens genau zustande kommt, ist leider noch nicht abschließend geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass das unmittelbare Spielen oder aber Rennen nach dem Füttern zu einer Drehung des Magens führen kann. Hierbei wird der Magen samt Inhalt um die eigene Achse gedreht. Darüber hinaus geht man auch noch davon aus, dass es eher ruhige Hunde als aktive Vierbeiner trifft.

Symptome:
Aufblähung des Bauches. Unruhe und häufiger Versuch von Kotausscheidung und Erbrechen. Oft gerät der Hund in eine Art Schock.

Behandlung:
Entdeckt man rechtzeitig eine Magendrehung, so kann nur eine sofortige Operation helfen.

Lese dazu auch meinen Spezial-Beitrag über die Magendrehung Hund

 

 

N

O

OCD Hund

OCD HundOsteochondrose (Osteochondrosis dissecans)

Beschreibung:
Bei der Osteochondrose, woran überwiegend heranwachsende Hunde erkranken, handelt es sich um eine Art Verformung der Gelenkknorpel. Hierbei sind eher große Rassen betroffen. Des Weiteren tritt diese Krankheit zwischen dem fünften und sechsten Lebensmonat auf. Oft ist hierbei das Schultergelenk betroffen, aber auch Ellbogen, Kniegelenk und Sprunggelenk können davon betroffen sein. Oft sind genetische Veranlagungen ein Grund oder aber eine hohe Belastung während des Wachstums.

Symptome:
Vorwiegend hat der Hund starke Schmerzen. Jedoch können auch Lähmungserscheinungen auftreten.

Behandlung:
Nach dem Röntgen kann entweder eine Operation, Medikamente oder aber eine Futterumstellung vonnöten sein, um die Symptome zu lindern. Generell kann gesagt werden, dass die Chancen der Heilung sehr hoch sind.

Parainfluenza Hund

P

Parainfluenza Hund (Zwingerhusten)

Beschreibung:
Siehe Zwingerhusten

Symptome:
Siehe Zwingerhusten

Behandlung:
Siehe Zwingerhusten

 

 

Parvovirus HundParvovirose

Beschreibung:
Parvovirose ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit. Oft tritt diese Hundekrankheit bei Welpen und relativ jungen Hunden auf.

Symptome:
Neben verminderten Appetit retten Fieber, Erbrechen und Durchfall auf. Dieser ist oftmals blutig und riecht extrem stark. Durch Dehydrierung kann es zu einem tödlichen Schock oder aber zu Schäden am Herzen kommen.

Behandlung:
Neben Infusionen, die den Flüssigkeitshaushalt aufpäppeln, werden oftmals auch verschiedene Antibiotika eingesetzt. In manchen Fällen muss auch eine Infusion mit Blut verabreicht werden. Während der Phase des Erbrechens wird der Hund darüber hinaus oftmals künstlich ernährt. Die Krankheit kann erfolgreich behandelt werden. Lediglich in wenigen Fällen ist der Tod durch Austrocknung innerhalb von zwei Tagen gegeben.

Parvovirus Hund

Q

R

 

 

Räude Hund

Beschreibung:
Die Räude oder auch die Scabies, ist eine Hundekrankheit, welche durch Milben übertragen wird. Die Milben lösen beim Vierbeiner eine sogenannte Pseudo-Krätze aus. Insbesondere hygienisch nicht einwandfreie Liege- und Schlafplätze können den Befall von Milben begünstigen, sowie ein Ausflug in den Wald.

Symptome:
Neben akuter Haarausfall ist auch eine Bildung von Schuppen ein Symptom. Diese können an Augen, Mund sowie Vorderbeinen auftreten. Oftmals bilden sich dort rötliche Flecken. Ebenso kann extremer Juckreiz auftreten.

Behandlung:
Oftmals verschwinden die Milben und die Symptome von ganz alleine. Lediglich ein Bad sowie nährstoffreiches Futter und Nahrungsergänzungsmittel beschleunigen den Prozess der Heilung. Ebenso können Leinöl und andere Öle zum Einreiben herangezogen werden. Will man jedoch auf Nummer sichergehen und sucht einen Tierarzt auf, wird dieser oftmals ein Antibiotikum und Mittel gegen den Milbenbefall verschreiben. Die Heilungschancen sind im Übrigen sehr groß.

Räude Hund

S

Scheinträchtigkeit Hund

Beschreibung:
Während die Scheinträchtigkeit oder aber auch die Pseudogravidität, in freier Wildbahn etwas sehr Nützliches ist, um so bei der Versorgung vom Nachwuchs auszuhelfen, ist es bei Haustieren eher als überflüssig einzustufen.

Symptome:
Da die Hündin sich darauf einstellt Mutter zu werden, schwellen die Milchdrüsen dementsprechend an. Darüber hinaus ist sie unruhig. Oftmals, da der Nachwuchs ausbleibt, sucht die Hündin Ersatz in Form von Kuscheltieren. In einigen Fällen ist sogar ein Zuwachs des Bauchumfanges zu beobachten.

Behandlung:
Die Hündin sollte abgelenkt werden. Hier können ausgedehnte Spaziergänge helfen. Um das Stresslevel möglichst gering zu halten, kann man der Hündin Tropfen verabreichen. Eine Scheinträchtigkeit ist nichts Gefährliches, jedoch sollte bei häufigen Scheinträchtigkeiten ein Tierarzt aufgesucht werden.

 

 

Staupe Hund

Beschreibung:
Bei der Staupe handelt es sich um eine Infektionskrankheit, welche mitunter tödlich verlaufen kann. Ebenso können bleibende Schäden nach der Krankheit nicht ausgeschlossen werden. Staupe ist zudem dem menschlichen Masern sehr ähnlich.

Symptome:
Je nach Form der Krankheit können Fieber, Entzündungen der Bindehaut sowie der Mandeln, Durchfall und Appetitlosigkeit auftreten. Aber auch ein eitriger Ausfluss aus den Augen und der Nase kann die Folge sein, sowie Durchfall und Erbrechen. Hieraus können Austrocknung und Abmagerung resultieren. Es kann aber auch Atemnot sowie Husten und allgemeine Kreislaufbeschwerden auftreten.

Behandlung:
Je nach Art der Symptome sind verschiedene Medikamenten erforderlich. In allen Fällen ist jedoch die Therapie mit Antibiotika vonnöten.

Scheinträchtigkeit Hund

T

Tollwut Hund

Beschreibung:
Tollwut wird nur durch einen Biss durch den Fuchs übertragen. Die sogenannte Inkubationszeit liegt hierbei bei etwa zwei bis zehn Wochen. Wichtig zu wissen ist, dass sich auch der Mensch beim Hund infizieren kann. In allen Fällen ist die Tollwut eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit und bei infizierten Hunden ist eine Behandlung untersagt und eine Tötung angeordnet.

Symptome:
Im Allgemeinen treten Veränderungen des Wesens auf. Der Hund wird aggressiv und darüber hinaus treten auch Lähmungserscheinungen auf. Ruhelosigkeit, Gleichgewichtsstörungen sowie Krämpfe sind weitere Symptome der Tollwut. Die dritte und letzte Phase wird Depression genannt. Der Hund wirkt erschöpft und kann mitunter auch in das Koma fallen. Nach etwa drei bis vier Tagen tritt dann der Tod ein.

Behandlung:
Vorbeugend kann man impfen. Ist der Hund nicht geimpft und infiziert sich, so ist die Tötung des Hundes angeordnet. Auch gegen den ausdrücklichen Willen des Besitzers.

 

 

Tracheakollaps Hund

Beschreibung:
Infolge vom weichwerden des Stützgewebes der Luftröhre kommt es zu einem sogenannten Trachealkollaps. Hierbei verengt sich die Luftröhre zusehends und Atemnot entsteht. Vom Tracheakollaps sind oft nur kleine Rassen betroffen. Ebenso sind eher Hunde im mittleren Alter davon betroffen. Die Ursache ist leider bis dato noch nicht vollständig geklärt worden.

Symptome:
Zunächst hat der Hund starke Hustenfälle. Anfangs ist der Husten eher trocken und wird dann zu einem feucht klingenden Husten. Hier sind vor allem die Vergrößerungen der Drüsen und die Bildung von Schleimsekret schuld. In diesem Fall wird auch ein röchelndes Geräusch oftmals wahrgenommen. Im Allgemeinen nehmen mit der Zeit die Atembeschwerden zu.

Behandlung:
Mittels Tasten kann der Tierarzt den Tracheakollaps feststellen. Um die Hundekrankheit in den Griff zu bekommen, verabreicht der Tierarzt diverse Medikamente. Ebenso sollte der Besitzer des Hundes von Halsband auf Geschirr wechseln, damit der Hals nicht abgeschnürt wird. In einigen Fällen ist auch eine Operation nötig. Hier wird ein Implantat in die Luftröhre eingesetzt.

Tracheakollaps Hund

U

V

W

 

 

Welpensterben

Beschreibung:
Für das sogenannte Welpensterben ist der Canine Herpesvirus verantwortlich. Hauptsächlich sind hiervon Welpen, welche ein, zwei oder aber drei Wochen alt sind, betroffen. Diese Hundekrankheit ist jedoch inzwischen sehr selten. Fernen kann man noch sagen, dass der Virus oftmals von der Mutter übertragen wird. Die Ansteckung geschieht somit schon im Mutterleib beziehungsweise während der Geburt. Ebenso ist ein Sterben bereits im Mutterleib möglich.

Symptome:
Neben Durchfall und Erbrechen ist eine flache Atmung erkennbar. Ein Welpe stirbt oftmals schon noch zwei Tagen an dieser Krankheit. Übersteht jedoch ein Welpe diese Krankheit, bleiben irreparable Schäden zurück.

Behandlung:
Eine Linderung der Symptome ist durch Medikamente möglich, jedoch nicht gegen das Wellensterben an und für sich. Der Tod ist sehr oft ein Bestandteil des Krankheitsverlaufes.

Welpensterben

X

Y

Z

 

 

Zwingerhusten

Beschreibung:
Der Zwingerhusten oder aber die Parainfluenza sowie die infektiöse Tracheobronchitis zählen zu den ansteckenden Infektionskrankheiten. Bei dieser Hundekrankheit sind vor allem die Atemwege, die Luftröhre sowie die Bronchien betroffen.

Symptome:
Erstes Symptom ist ein trockener Husten. Lediglich wenn die Hundekrankheit durch Bakterien verursacht worden ist, kann ein eher feuchtes Husten auftreten. Im letzten Fall ist zudem lautes und kratziges Atmen der Fall. Darüber hinaus tritt später Ausfluss aus den Augen, Fieber und Niesen sowie eine Entzündung der Mandeln auf. Ein schlimmer Verlauf kann zu einer Lungenentzündung führen.

Behandlung:
Die Behandlung kann nur durch einen Tierarzt erfolgen. Dieser verschreibt Antibiotika und symptomlindernde Medikamente. Vor allem viel Ruhe und hygienisch einwandfreie Bedienungen müssen nun gegeben sein. Auch der Kontakt zu anderen Hunden sollte bis zur vollständigen Heilung vermieden werden. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass der sogenannte Zwingerhusten nach einigen Wochen vorüber ist. In sehr seltenen Fällen kann aber auch der Tod des Vierbeiners eintreten. Jedoch nur, wenn sich eine Lungenentzündung entwickelt und das Immunsystem allgemein sehr geschwächt ist.

Zwingerhusten

Das waren jetzt die wichtigsten Hundekrankheiten von A-Z. Solltest Du eine bestimmte Hundekrankheit vermissen, dann schreibe doch bitte hier in den Kommentaren.

 

DJ Hamburg