>

 

Hier erfährst Du meine besten Hundeerziehung Tipps und Tricks, die Dir dabei helfen, Deinen Hund besser zu verstehen und ihm in der Hundesprache deutlich zu machen, was Du von ihm willst. Danach geht es Deinem Hund und Dir erheblich besser, denn euer Zusammenleben wird viel entspannter und harmonischer!

Hundeerziehung Tipps und Tricks

Hundeerziehung Tipps und Tricks für ein Entspanntes Miteinander

DSGVO-Banner-970x90

Die Hundeerziehung Tipps und Tricks für eine erfolgreiche und liebevolle Hundeerziehung.

Er ist der beste Freund des Menschen – der Hund. Wenn Du dich dazu entschließt, einen Hund anzuschaffen, dann muss Dir bewusst sein, dass das am Anfang mit viel Arbeit verbunden ist. Ein Hund muss so erzogen werden, dass er keine Gefahr für andere darstellt und er dir gegenüber Respekt hat. Doch wie lernen Hunde eigentlich? Was denken sie und wie kannst Du Deinen Hund liebevoll aber dennoch konsequent erziehen? Im nachfolgenden Ratgeber gebe ich Dir für Deine Hundeerziehung Tipps und Tricks, die Dir bei der Erziehung Deines Hundes helfen werden.

Worauf solltest Du bei der Erziehung achten?

An oberster Stelle sollte Ruhe und Geduld stehen. Du bist das Vorbild und musst das Verhalten Deines Hundes leiten. Damit Du herausfinden kannst, welche Maßnahmen und Methoden bei Deinem Hund erfolgreich sind, musst Du Einiges ausprobieren. Es gibt Verhaltensweisen bei Hunden, die ihrer Rasse zuzuschreiben sind. Wichtig ist es, dass Du mit der Erziehung so zeitig wie möglich beginnst. Je länger Du damit wartest, desto mehr Gewohnheiten entstehen, die nur schwer wieder abzutrainieren sind. Für das Training und die Erziehung solltest Du immer eine hundegerechte Umgebung wählen.

 

 

7 Hundeerziehung Tipps und Tricks

1. Hundeerziehung Tipps und Tricks – Die richtige Leinenführung

Hundeerziehung

Um mit Deinem Hund in der Öffentlichkeit auftreten zu können, ist es wichtig, dass er entspannt und ruhig an der Leine geht. Hierfür muss sichergestellt sein, dass Dein Hund auf einen Rückruf reagiert, wenn er sich in einer starken Ablenkungssituation befindet. Du musst Deinem Hund beibringen, dass er seinen Jagdtrieb beim Spazieren gehen nicht auslebt und er zu Dir zurückkommt, wenn Du ihn dazu aufforderst.

Außerdem muss Dein Hund wissen, dass Du das sagen hast, wenn er sich an der Leine befindet. Wenn Du mit Deinem Hund spazieren gehst, sollte er immer ein Brustgeschirr und ein Halsband tragen. Bei einer Trainingseinheit solltest Du Deinem Hund allerdings nur an das Halsband nehmen. Wichtig ist es, dass Dein Hund die Befehle „Sitz“ und „Platz“ bereits kennt.

DSGVO-Banner-970x90

Dann legst Du ihm eine lockere Leine an, welche Du aber noch nicht in der Hand hältst. Dein Hund darf nun einige Zeit mit der Leine herumlaufen. Anschließend gibst Du ihm Kommandos und belohnst ihn, wenn er diese befolgt. Dann nimmst Du die Leine in die Hand, lässt sie aber locker. Wenn er sich nun weiter von dir entfernt, spannt sich die Leine, was Dein Hund nicht so angenehm findet. Er wird schnell lernen, dass das Gassi gehen entspannter und angenehmer ist, wenn er näher bei Dir bleibt.

Für den Fall, dass Dein Hund doch etwas hartnäckiger ist, dann empfehle ich Dir meinen Artikel zur Leinenführigkeit.

 

 

2. Hundeerziehung Tipps und Tricks – Autorität vermitteln

Rudelführer

Für einen Hund bist Du der Rudelführer, daher musst Du dich dem Hund gegenüber streng und gleichzeitig verständnisvoll verhalten. Dabei steht das Lob an der wichtigsten Stelle, denn dadurch wird er motiviert. Du solltest für die Erziehung Deines Hundes konsequent, geduldig, freundlich und gelassen sein.

Ein guter Rudelführer sorgt sich um das Rudel. Er ist der Anführer und bestimmt. Wenn der Hund das macht, was er will, dann bist Du in seinen Augen nicht der Rudelführer.

Ein ganz entscheidender Punkt ist auch Deine Stimme. Gibst Du einen Befehl, sollte Deine Stimme entschlossen klingen. Bei einem Lob solltest Du Dich zufrieden anhören und bei einer Rüge unzufrieden. Auch Deine Körpersprache ist für den Hund sehr entscheidend. Wirkst Du unruhig und zappelst wild mit den Armen, dann verunsichert das den Hund. Deine Stimme und deine Körperhaltung sollte dasselbe aussagen.

 

 

3. Hundeerziehung Tipps und Tricks – Befehle geben

Sitz

„Sitz“, „Platz“ und „Bleib“ sind die wichtigsten Befehle, die Du Deinem Hund beibringen solltest. Der Befehl „Sitz“ ist vor allem im Straßenverkehr sehr wichtig.

Viele Hundetrainer würden jetzt wie folgt herangehen:

Der Befehl „Sitz“ wird zu Beginn unterstützt, indem Du das Becken des Hundes leicht nach unten drückst. Das Ziel ist es, dass er von allein an Straßenecken stehen bleibt oder sich hinsetzt. Da Hunde Rituale lieben, sollte man diesen Befehl so oft es geht üben.

Anschließend kann man den Befehl „Platz“ in Angriff nehmen. Auch hier erfolgt anfangs eine Unterstützung, indem Du ihm die Vorderpfoten wegziehst und seinen Rücken nach unten drückst. Wenn er wieder aufstehen möchte, einfach immer wieder nach unten drücken. Am Ende der Übung folgt das Lob. Das Kommando „Bleib“ übt man, indem man die flache Hand vor das Gesicht des Hundes hält und sich langsam nach hinten wegbewegt. Bleibt Dein Hund brav sitzen und folgt Dir nicht, sollte ein großes Lob folgen.

DSGVO-Banner-970x90

Letzteres sehe ich auch so, bei den Befehlen „Sitz“ und „Platz“ jedoch bin ich im Gegensatz zu meinen Kollegen anderer Meinung. Du kannst es ja gern einmal ausprobieren, wenn Dein Hund die beiden Befehle erst noch erlernen muss.

„Sitz“: Ohne Worte, ohne Drücken, ohne Anstrengung – Zeige Deinem Hund ein Leckerli und lasse es ihn riechen. Dann nimmst Du einfach nur das Leckerli in Deine geschlossene Hand und hältst es ihm vor die Schnauze, etwas über seinen Kopf. Er wird vermutlich zuerst versuchen, an das Leckerli in Deiner Hand zu kommen, aber recht schnell wird er sich vor Dich hinsetzten… BINGO! Ohne Worte… in dem Augenblick, wo er sich hinsetzt sprichst Du den Befehl „Sitz“ aus und belohnst ihn mit dem Leckerli aus Deiner Hand. Erledigt… Probier es aus… funktioniert garantiert!

„Platz“ ist noch einfacher, ebenfalls ohne Worte und ohne Berührung des Hundes. Wieder Leckerli in Deine Hand und zeigst es dem Hund. Dann nimmst Du die geschlossene Faust und hältst sie auf den Boden. Sofort wird sich Dein Hund hinlegen, dann „Platz“ aussprechen und belohnen. Thats it!

Du siehst, es geht auch viel einfacher, als andere Hundetrainer es erzählen wollen. Wenn Dir dieses gefallen hat, dann solltest Du unbedingt meinen Vier Pfoten Ratgeber anschauen. Dort findest Du auf über 100 Seiten viele weitere nützliche Tipps zur Hundeerziehung, aber auch zur Anschaffung, Haltung und Pflege.

Hier erfährst Du mehr zu meinem Ratgeber.

 

 

4. Hundeerziehung Tipps und Tricks – Den Hund belohnen

Belohnung

Ein weiterer wichtiger Tipp in der Hundeerziehung ist das Belohnen. Wenn Dein Hund etwas gut gemacht hat oder er deinen Befehlen folgt, solltest Du ihn mit einem Leckerli oder mit einem Spielzeug belohnen. Das gibt dem Hund ein Feedback über sein Verhalten und motiviert ihn, diese Verhaltensweise erneut zu zeigen. Manchmal hat man jedoch kein Leckerli oder kein Futter dabei, möchte seinen Hund aber dennoch gern belohnen. In diesen Fällen ist es für Deinen Hund schon eine Belohnung, wenn Du ihn streichelst und ihm Deine Aufmerksamkeit schenkst. Du kannst auch mit Deiner Stimme Party machen und ihn überschwänglich loben.

 

 

5. Hundeerziehung Tipps und Tricks – Den Hund fordern und fördern

Hundeerziehung apportieren

Um unangenehme Situationen, zum Beispiel das ständige Weglaufen, beim Gassi gehen zu vermeiden, solltest Du Deinen Hund beschäftigen. Hierfür eigenen sich Apportier-, Such oder Kopfspiele. Auch das Abfragen von Kommandos oder eine spontane Richtungsänderung sorgen bei Deinem Hund dafür, dass er sich an Dir orientiert und nicht von anderen Dingen abgelenkt wird. Dies stärkt außerdem eure Beziehung und bereitet Deinem Hund große Freude.

DSGVO-Banner-970x90

Denkspiele für Hunde, also Intelligenzspielzeug, davon gibt es jede Menge und dazu habe ich einen extra Beitrag geschrieben. Diesen Beitrag zu Intelligenzspielzeug Hunde findest Du hier.

 

 

6. Hundeerziehung Tipps und Tricks – Den Hund nicht zu einem Menschen machen

Hund vermenschlichen

Viele Hundebesitzer sagen ihrem Tier menschliche Charaktereigenschaften nach. Bei der Erziehung sollte man diese allerdings außer Acht lassen. Wenn Du Deinem Hund zum Beispiel unterstellst, dass er sich absichtlich stur verhält oder bewusst falsch reagiert, dann wirst Du mit der Erziehung keinen Erfolg haben. Wenn Dein Hund also nicht das gewünschte Verhalten zeigt, dann solltest Du darüber nachdenken, woran es liegt und ob es nicht etwas gibt, was ihn von Deinen Befehlen ablenkt. Ein Tier ist ein Tier und handelt ebenso. Ein Hund handelt nie logisch oder menschlich. Das Verhalten des Hundes ist eigentlich ganz einfach zu verstehen, wenn man weiß, wie.

Hundeerziehung in der Hundesprache ist völlig einfach. Der Hund versteht auf Anhieb, was Du von ihm willst und richtet sich danach. Wie das funktioniert und wie Du Deinem Hund in der Hundesprache klar machst, was Du von ihm willst, das erfährst Du unter anderem in meinem Vier-Pfoten-Ratgeber.

 

 

7. Hundeerziehung Tipps und Tricks – Mehr Spaß im Team

Hundeerziehung in der Hundesprache

Sowohl Deinem Hund, als auch Dir breitet die Arbeit in einem Team mehr Freude. Dein Hund kann sich mit seinen Spielgefährten austoben und Du hast die Möglichkeit, Dich mit anderen Hundebesitzern auszutauschen. Ob Du Dich lieber auf einen Hundeplatz begibst oder einem Hundesportverein betrittst, bleibt Dir überlassen.

DSGVO-Banner-970x90

Für eine erfolgreiche Erziehung Deines Hundes ist es wichtig, Dir die Hundeerziehung Tipps und Tricks sorgfältig durchzulesen und diese auch umzusetzen. Schon nach kurzer Zeit wird die Arbeit mit Deinem Liebling Früchte tragen.

Vier-Pfoten-Ratgeber

Wenn Du mehr Erziehungs-Tipps erfahren willst, dann schaue Dir doch mal meinen Vier-Pfoten-Ratgeber an.

DJ Hamburg