Gefährliche Bakterien in Wasserlachen und Pfützen

Gefährliche Bakterien in Wasserlachen und Pfützen sind gerade im Herbst eine große Gefahr für Hunde. Bitte achte unbedingt darauf, dass Dein Hund nicht aus Wasserlachen und Pfützen säuft! Die gefährliche Bakterien in Wasserlachen und Pfützen können Nierenversagen verursachen!

Bakterien in Wasserlachen

Gefährliche Bakterien in Wasserlachen und Pfützen gerade jetzt im Herbst

Gefährliche Bakterien in Wasserlachen sind eine Gefahr für Hunde!

Stille Wasser… können gefährlich sein, denn es befinden sich gerade jetzt gefährliche Bakterien in Wasserlachen und Pfützen!

Dies gilt besonders für unsere Vierbeiner und das vor allem auch zu dieser Jahreszeit. Denn im Spätsommer und Herbst finden sich in den Pfützen und Wasserlachen hierzulande gefährliche Bakterien. In der Gegend rund um München sind die Fallzahlen dieses Jahr nach Angaben der Universität besonders alarmierend.

 

 

„Es handelt sich bei den Erregern um Leptospiren, die sich bei diesem Klima im Wasser wohl fühlen“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Sie werden in erster Linie von kleinen Nagetieren wie Mäusen über den Urin ausgeschieden. Trinkt der Hund aus einer Pfütze mit Bakterien in Wasserlachen, in der infektiöses Nagerpippi enthalten ist, steckt er sich an. Die Bakterien breiten sich innerhalb einer Woche im ganzen Tierkörper aus. Zunächst sind die Symptome unspezifisch. Das Tier ist schlapp, hat keinen Appetit und entwickelt Fieber. Kurz darauf kommt es ohne Behandlung zum gefürchteten Nierenversagen. Ist die Erkrankung bereits so weit fortgeschritten, kann der Hund nicht mehr gerettet werden.

Besser es kommt erst gar nicht so weit. Die wirksamste Prophylaxe ist eine Impfung gegen Leptospirose. Zwei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen sowie Auffrischungen in jährlichem Abstand bieten Schutz. „Allerdings sollten Tierhalter darauf achten, dass ihr Tierarzt einen Impfstoff verwendet, der sich gegen vier Unterarten der Leptospiren wendet“, rät die Tierärztin. Ältere Impfstoffe decken ein weniger breites Spektrum ab. Daher kommt es in Einzelfällen vor, dass sogar geimpfte Tiere an Leptospirose erkranken. „Kommt nur der moderne Impfstoff zum Einsatz, ist das Tier wirklich bestmöglich geschützt“, betont die Veterinärin die Wichtigkeit der modernen Impfstrategie . Dann ist auch das Wasserschlabbern aus Pfützen wieder erlaubt. Schmeckt ja auch viel besser als daheim!

Fazit: Bakterien in Wasserlachen sind eine große Gefahr für Hunde und andere Tiere!

***
Bild Gefährliche Bakterien in Wasserlachen und Pfützen: Lizenzfreie Bilder
Text Gefährliche Bakterien in Wasserlachen und Pfützen: aktion tier – menschen für tiere e.V

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top